Wetter-Umschwung: E-Mails für Malware-Verbreitung im TrendIn den letzten 18 Monaten spielten E-Mails für die Malware-Verbreitung kaum eine Rolle. Diese ändert sich nun wieder nach dem »Internet Threats Trend Report« im zweiten Quartal 2009 von Cyberoam. Malware im Juni bereitete traditionellen Anti-Virus-Engines große Probleme. In der Mode ist das Phänomen schon länger bekannt: Trends verschwinden und kommen wieder. Aber auch die Malware-Szene scheint solchen Gesetzen zu unterliegen: E-Mails kamen in den letzten 18 Monaten vergleichsweise wenig zum Einsatz, um Malware zu verbreiten. Dies ändert sich gerade wieder nach dem »Internet Threats Trend Report« vom zweiten Quartal 2009 von Cyberoam. Im Juni gab es einen explosionsartigen Anstieg solcher E-Mails mit Malware. Bedenklich ist dabei, dass Cyberoam Reaktionszeiten zwischen 4 und 80 Stunden gemessen hat, bis Hersteller für auf Signaturen basierende Anti-Virus-Engines entsprechende Updates lieferten. Damit werden weitere Mechanismen immer wichtiger, um so genannte Zero-Day-Exploits zu stoppen. Anti-Virus-Hersteller sind auch dabei, solche Funktionen zu entwickeln beziehungsweise zu verbessern.
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